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FC Basel

FC Lugano

FC Basel - FC Lugano 3:1 (1:0)

Datum: 26.09.2015, 20:00 Uhr - Wettbewerb: Super League 2015/16 - 10. Runde

Stadion: St. Jakob-Park (Basel) - Zuschauer: 26'083

Schiedsrichter: Sébastien Pache Schweiz

Tore: 39. Zuffi 1:0. 57. Zuffi (Janko) 2:0. 84. Bjarnason (Zuffi) 3:0. 93. Culina (Bottani) 3:1.

Gelbe Karte: 81. Kuzmanovic (Foul).

FC Basel: Vaclik; Degen, Hoegh (76. Samuel), Suchy (89. Akanji), Lang; Kuzmanovic, Elneny; Kakitani (78. Bjarnason), Zuffi, Callà; Janko.

FC Lugano: Russo; Padalino, Datkovic, Urbano, Markaj (70. Jozinovic); Sabbatini, Piccinocchi; Donis, Crnigoj, Bottani; Rossini (70. Culina).

Bemerkungen: Basel ohne Xhaka (gesperrt), Boëtius, Delgado, Safari und Traoré (alle verletzt). Hoegh mit Adduktorenproblemen ausgeschieden. Lugano ohne Rey (gesperrt) und Tosetti (verletzt). Erster Super-League-Einsatz von Manuel Akanji. Pfostenschuss: 24. Bottani.

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Mässige Leistung, ungefährdeter Sieg

Super-League-Leader Basel hat drei Tage nach der Niederlage in Bern gegen die Young Boys auf den Erfolgsweg zurückgefunden. Luca Zuffi erzielte die ersten beiden Tore beim 3:1-Heimsieg gegen Lugano.

Grandios war die Leistung des FCB gegen den Neuling keineswegs. Gerade deshalb offenbarte die Mannschaft von Trainer Urs Fischer eine ihrer Qualitäten, mit der sie sich von der nationalen Gegnerschaft abhebt: Sie liefert eine mässige Vorstellung ab und holt dennoch drei Punkte. Und sie dehnt den Vorsprung auf Verfolger GC auf sechs Punkte aus.

Es spricht auch für die Ausgeglichenheit in der Mannschaft und im Kader der Basler, dass ein Spieler die beiden entscheidenden Tore erzielte, der in dieser Saison in der Meisterschaft noch kein Tor erzielt hatte: Luca Zuffi traf nach 39 und nach 57 mit Flachschüssen von ausserhalb des Strafraums. Zuffi bereitete kurz vor Schluss überdies das 3:0 von Birkir Bjarnason vor. Auch für den Isländer war es das erste Meisterschaftstor.

In den ersten gut 30 Minuten hatten sich die Basler gegen die vermeintlichen Underdogs kaum Vorteil erspielen können. Nach 24 Minuten kamen sie sogar nur mit viel Glück um einen Rückstand herum, als Mattia Bottani nur den Pfosten traf.

Die Luganesi zeigten eine beherzte, gemessen an ihren Möglichkeiten sehr gute Leistung. Mit einer vergleichbaren Darbietung siegte das Team von Trainer Zdenek Zeman vor ein paar Wochen in Bern gegen YB. In einer vorentscheidenden Szene jedoch riefen die Tessiner auch ihre desaströse Darbietung beim 1:6 in Zürich gegen GC in Erinnerung. Beim Tor zum 1:0 für den FCB unterliefen ihnen gleich zwei haarsträubende Fehler. Verteidiger Denis Markaj spielte Zuffi den Ball unbedrängt auf den Fuss, und Goalie Francesco Russo liess danach Zuffis eher harmlosen und schlecht platzierten Schuss passieren. Das Ehrentor, erzielte vom eingewechselten Antonini Culina in der Nachspielzeit, war aber allemal verdient.

Urs Fischer kommentierte den Match so: "Unser Auftritt in der ersten Halbzeit wirkte irgendwie pomadig, wir kamen nicht in die Gänge. Andererseits machte es Lugano sehr gut, es wurde für uns schwer. Die zweite Halbzeit war dann ein wenig besser, das 2:0 gab uns etwas Ruhe. Ich bin zufrieden, auch weil sich andere Mannschaften mit Lugano sehr schwer getan hatten. Es gibt halt in einer Meisterschaft diese dreckigen Spiele, die du einfach für dich entscheiden musst. Und das haben wir ja getan. Ich glaube nicht, dass die Niederlage gegen YB bei uns Spuren hinterlassen hat, denn unser Auftritt in Bern war ja eigentlich fussballerisch gut."

Quelle: Si