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FC Basel

FC Vaduz

FC Basel - FC Vaduz 2:0 (1:0)

Datum: 19.07.2015, 13:45 Uhr - Wettbewerb: Super League 2015/16 - 1. Runde

Stadion: St. Jakob-Park (Basel) - Zuschauer: 27'066

Schiedsrichter: Sandro Schärer Schweiz

Tore: 10. Delgado (Handspenalty) 1:0. 80. Kakitani (Zuffi) 2:0.

Gelbe Karte: 74. Elneny. 85. Traoré (beide wegen Fouls).

FC Basel: Vaclik; Michael Lang (73. Zuffi), Höegh, Suchy, Traoré; Xhaka, Elneny; Kakitani (82. Callà), Delgado (63. Zdravko Kuzmanovic), Gashi; Embolo.

FC Vaduz: Jehle; Von Niederhäusern, Pergl, Grippo, Aliji; Ciccone (88. Caballero), Muntwiler, Kukuruzovic (82. Costanzo), Steven Lang; Neumayr, Messaoud (75. Sutter).

Bemerkungen: Basel ohne Degen, Gonzalez, Ivanov, Safari (alle verletzt), Janko (rekonvaleszent) und Bjarnason (nicht im Aufgebot), Vaduz ohne Burgmeier, Hasler, Kaufmann, Kristian Kuzmanovic, Schürpf und Untersee (alle verletzt). 35. Lattenschuss von Hoegh. 72. Tor von Embolo aberkannt (Offside).

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(Si) Der FC Basel kam zum Saisonstart zu einem Pflichtsieg. Eine nicht brillante, aber solide Leistung genügte dem Meister, um Vaduz 2:0 zu bezwingen.

Meisterlich war der Auftritt noch nicht. Das war aber nach dem personellen Schnitt und mit zwei Neuzuzügen in der Startformation (Daniel Höegh und Michael Lang) auch nicht zu erwarten. Basel war bemüht, mehrheitlich in Ballbesitz und spielbestimmend. Und es war nicht so, dass der Titelverteidiger Chancen en masse zugelassen hätte. Einzig zwei Kopfbälle von Ali Messaoud (21./22.) und ein Abschluss von Steven Lang (57.) sorgten für Gefahr im FCB-Strafraum. Ansonsten hatte der Titelverteidiger das Geschehen weitgehend im Griff, mit der Einwechslung des Super-League-Rückkehrers Zdravko Kuzmanovic nach über 3100 Tagen in der Bundesliga und Serie A kam dann noch mehr Ordnung ins Spiel. Angst, im neunten Ligaduell mit Vaduz erstmals Punkte abzugeben, musste Basel zu keinem Zeitpunkt haben.

Zu reden gab im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Urs Fischer nicht das 4-2-3-1-System, sondern das Führungstor. Dass der Vaduzer Pavel Pergl ein Handspiel begangen hatte, war klar. Aber dass dieses eindeutig ausserhalb des Strafraums passiert war, hätte Schiedsrichter Sandro Schärer eigentlich sehen müssen. Den "geschenkten" Penalty verwertete Captain Matias Delgado in der 10. Minute sicher. Mit dem 2:0 machte Yoichiro Kakitani in der 80. Minute alles klar. Der unter Fischers Vorgänger Paulo Sousa kaum berücksichtigte Japaner vollendete die überlegte Vorarbeit von Luca Zuffi souverän.

Erste Tendenzen im FCB waren bereits in dieser frühen Phase der Saison zu erkennen. Der dänische Innenverteidiger Höegh, für Fabian Schär geholt, gewann die Vielzahl seiner Zweikämpfe. Kakitani erhielt erst zum dritten Mal in diesem Kalenderjahr in einem Ernstkampf eine Chance in der Startformation und tat mit dem 2:0 etwas für sein Selbstvertrauen. Und Penalty-Schütze Delgado ist ein weniger lauter Captain als sein zurückgetretener Vorgänger Marco Streller. Noch fehlte die Präzision in den überraschenden Pässen des Argentiniers. Aber die Vorstellung, wie die FCB-Maschinerie in ein paar Wochen laufen wird, dürfte den einen oder anderen Konkurrenten schon beeindrucken.