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FC Basel

Sevilla FC

FC Basel - Sevilla FC 0:0 (0:0)

Datum: 10.03.2016, 19:00 Uhr - Wettbewerb: UEFA Europa League 2015/16 - 1/8-Final

Stadion: St. Jakob-Park (Basel) - Zuschauer: 22'403

Schiedsrichter: Anthony Taylor England

Gelbe Karte: 8. Samuel (Foul). 37. Banega (Foul). 41. Cristoforo (Foul). 75. N’Zonzi (Foul). 85. Trémoulinas (FouL). 90. Steffen (Foul).

Gelb-Rote Karte: 87. N’Zonzi.

FC Basel: Vaclik; Lang (46. Traoré), Suchy, Samuel (90. Hoegh), Safari; Xhaka, Zuffi; Bjarnason, Delgado (83. Fransson), Steffen; Janko.

Sevilla FC: Soria; Coke, Rami, Kolodziejczak, Trémoulinas; N’Zonzi, Cristoforo; Vitolo (64. Konoplanjka), Banega (93. Carriço), Krohn-Dehli; Gameiro (73. Llorente).

Bemerkungen: Basel ohne Embolo (gesperrt), Boëtius, Sporar, Akanji (alle verletzt) und Aliji (nicht spielberechtigt). Sevilla ohne Reyes (nicht im Aufgebot) und Pareja (verletzt). Basel spielte nach der Pause mit einer Dreierabwehr.

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Ohne Polster nach Sevilla

Der FC Basel reist nächste Woche ohne Polster zum Achtelfinal-Rückspiel beim FC Sevilla. Die Basler spielten daheim gegen den Titelverteidiger 0:0.

Zwei Wochen nach den grossen Emotionen gegen Saint-Etienne war der Heimauftritt gegen den FC Sevilla einer der eher nüchternen Sorte. Erst in der Schlussphase, nachdem Steven N'Zonzi mit der Gelb-roten Karte vom Platz geflogen war, setzte der FC Basel zu einer länger anhaltenden Druckphase an. Die grossen Torchancen blieben aber aus. Am nächsten war der Schweizer Meister dem 1:0 schon in der 7. Minute gekommen. Marc Janko setzte seinen Kopfball nach einer herrlichen Flanke des über die gesamte Spielzeit sehr aktiven Renato Steffen freistehend um Zentimeter neben das Tor.

Der FC Basel verteidigte vor allem geschickt. Aus dem Spiel heraus liess er wenig zu. Erst nach einer Stunde musste Goalie Tomas Vaclik ein erstes Mal intervenieren, als Steven N'Zonzi nach einem hohen Ball in den Strafraum alleine vor ihm auftauchte. Die technische starken Spanier zeigten ihr Kombinationsspiel oder zumindest Ansätze davon ziemlich weit von Vaclik entfernt. Der Titelverteidiger hielt den Ball zwar oft in den eigenen Reihen, doch das Angriffsspiel zeigte selten Wirkung beim Basler Defensivverbund mit dem starken Walter Samuel.

Kein Tor kassieren und mindestens eines schiessen, hatte Urs Fischer sich für das Hinspiel erhofft. Den ersten Teil erfüllte der FC Basel, der letzte in der Europa League verbliebene Meister, mit doch beeindruckender Souveränität. Weniger erfolgreich war der FCB in der Offensive. Es gelang ihm zu selten, die Andalusier unter Druck zu setzen. Auch nachdem Urs Fischer nach der Pause das Mittelfeld verstärkt und auf eine Dreierabwehr umgestellt hatte, war Sevilla tonangebend.

Die Umstellung von Fischer zeigte aber eine Wirkung. Die vor der Pause tempo- und chancenarme Partie wurde etwas spektakulärer. Möglichkeiten zu Treffern hatten beide Mannschaften. Vaclik musste in der letzten halben Stunde die Abschlüsse von Kévin Gameiro (68.) und Jewhen Konopljanka (79.) abwehren. Die Basler verfehlten durch Birkir Bjarnason (51.), Adama Traoré (72.) und Matias Delgado (73.) das Tor. Der mit einer Manschette als Schutz für seine gebrochene Hand spielende Bjarnason verzog dabei einen Halbvolley aus sehr guter Position.

Das 0:0 ist kein schlechtes Resultat für den FC Basel. Immerhin reicht ein Unentschieden mit Toren zum Weiterkommen. Angesichts der beeindruckenden Heimstärke des FC Sevilla wäre ein kleines Polster aber willkommen gewesen.

Quelle: sda