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FC Lugano

FC Basel

FC Lugano - FC Basel 0:1 (0:1)

Datum: 08.04.2018, 16:00 Uhr - Wettbewerb: Super League 2017/18 - 28. Runde

Stadion: Cornaredo (Lugano) - Zuschauer: 4'746

Schiedsrichter: Lionel Tschudi Schweiz

Tore: 18. Elyounoussi (Lang) 0:1.

Gelbe Karte: 45. Rouiller (Foul). 86. Xhaka (Foul). 90. Stocker (Reklamieren).

Rote Karte: 23. Suchy (Notbremse).

FC Lugano: Kiassumbua; Rouiller (64. Krasniqi), Golemic, Daprelà, Amuzie; Piccinocchi, Ledesma (46. Janko); Crnigoj, Sabbatini, Carlinhos; Gerndt (77. Manicone).

FC Basel: Vaclik; Frei, Suchy, Lacroix; Lang, Zuffi, Xhaka, Riveros; Stocker, Elyounoussi (53. Oberlin); Ajeti.

Bemerkungen: Lugano ohne Bottani, Da Costa, Guidotti (alle verletzt) und Mariani (gesperrt), Basel ohne Balanta (verletzt).

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Sechste Niederlage in Folge für Lugano

Der FC kann hat auch im Heimspiel gegen Basel seine Negativserie nicht stoppen. Trotz mehr als einer Stunde in Überzahl verlieren die Tessiner 0:1 und beziehen die sechste Niederlage in Folge.

Zwei Szenen kurz vor Mitte der ersten Halbzeit prägten die Partie im Cornaredo. In der 18. Minute traf Mohamed Elyounoussi nach Vorlage von Michael Lang via Lattenunterkante zum 1:0 für die Gäste, fünf Minuten später folgte der Platzverweis gegen Basels Captain Marek Suchy, nachdem der Tscheche als letzter Mann Alexander Gerndt zu Fall gebracht hatte.

Als Folge der Roten Karte stellte Basels Trainer Raphael Wicky System und Taktik um. Die Gäste liessen sich in einer 4-4-1-Formation zurückfallen und suchten ihr Glück in der Offensive mit Kontern, wobei Elyounoussi vor und der eingewechselte Dimitri Oberlin nach der Pause einem zweiten Basler Treffer am nächsten kamen.

Der Gastgeber übernahm nach dem Seitenwechsel das Spieldiktat, konnte den FCB aber kaum in Bedrängnis bringen. Ein Kopfball von Jonathan Sabbatini (55.) und ein Nachschuss von Carlo Manicone (82.) nach einem Abpraller von Basels Keeper Tomas Vaclik nach einem Schuss von Sabbatini blieben die magere Ausbeute des Heimteams.

Auch die Einwechslung des ehemaligen FCB-Stürmers Marc Janko zur Pause verfehlte seine Wirkung. Die Offensive funktioniert bei den Tessinern seit der Winterpause nicht mehr wie gewünscht. In nunmehr neun Spielen 2018 erzielte das Team von Pierluigi Tami nur sieben Tore. Zuletzt blieb man gegen Lausanne (1:2) und Basel in mehr als 100 Minuten numerischer Überzahl ohne Erfolgserlebnis.

Als Folge davon wird die Situation für den auf Platz 9 abgerutschten Klub und Trainer Tami immer ungemütlicher. Das Heimspiel am nächsten Wochenende gegen den direkten Konkurrenten Thun könnte bereits zum Schicksalsspiel für den ehemaligen Schweizer U21- und GC-Trainer werden, der laut Informationen von "RSI" seinen auslaufenden Vertrag aber sowieso nicht verlängern und den Klub spätestens im Sommer verlassen wird.

Quelle: sda