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FC Sion

FC Basel

FC Sion - FC Basel 2:2 (1:1)

Datum: 22.04.2018, 16:00 Uhr - Wettbewerb: Super League 2017/18 - 31. Runde

Stadion: Tourbillon (Sion) - Zuschauer: 12'800

Schiedsrichter: Stephan Klossner Schweiz

Tore: 11. Van Wolfswinkel (Campo) 1:0. 42. Carlitos (Foulpenalty) 1:1. 47. Cunha (Toma) 2:1. 52. Van Wolfswinkel (Zuffi) 2:2.

Gelbe Karte: 18. Campo (Foul). 44. Kasami (Foul). 60. Lacroix (Unsportlichkeit). 63. Lang (Unsportlichkeit). 78. Frei (Foul).

FC Sion: Fickentscher; Maceiras, Bamert, Neitzke, Lenjani; Toma (76. Adryan), Kouassi, Grgic (88. Mveng); Kasami, Cunha, Carlitos (46. Schneuwly).

FC Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Lacroix (65. Riveros), Petretta; Elyounoussi, Frei, Zuffi, Bua (65. Ajeti); Campo; Van Wolfswinkel (88. Oberlin).

Bemerkungen: Sion ohne Mitrjuschkin, Cümart, Zock, Kukeli, Ucan und Ndoye (alle verletzt), Basel ohne Stocker (gesperrt) sowie Serey Die (krank), Vailati, Balanta und Xhaka (alle verletzt).

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Sion belohnt sich nicht mit einem Sieg

Der FC Sion reagiert gegen den FC Basel mit einer starken Leistung auf die Heimniederlage unter der Woche gegen Lugano. Am Ende ist das 2:2 für die Walliser im Tourbillon ein schlechter Lohn.

Wer diese 94 Minuten in Sitten gesehen hat, kann sich nicht erklären, weshalb der FC Sion in der Super League gegen den Abstieg spielt. Das Team von Maurizio Jacobacci dominierte den Tabellenzweiten Basel weitgehend und erspielte sich eine klare Mehrzahl an Torchancen. Diese wurden zwar im Verlauf der zweiten Halbzeit weniger, doch in der 94. Minute kam Sion dem Siegtreffer nochmals ganz nahe: Einen Nachschuss von Pajtim Kasami, dem Besten im Walliser Team, wehrte Basels Verteidiger Raoul Petretta auf der Linie ab.

So wussten die Walliser nicht, ob sie am Ende zufrieden sein sollten mit dem Nachmittag. Sie hatten auf den frühen Rückstand reagiert und nach einer Doublette kurz vor und kurz nach der Pause durch die Tore von Carlitos (42./Penalty) und Cunha (47.) hochverdient 2:1 geführt, aber den Sieg eben nicht in trockene Tücher gebracht. Sie haben zwar zwei Punkte verloren, dafür an Selbstvertrauen gewonnen. Wer den FC Basel in diesem Ausmass beherrscht, wird am Saisonende wohl nicht am Tabellenende stehen.

Auch für den FC Basel lieferte das Spiel mehr oder weniger befriedigende Erkenntnisse. Den offensichtlich angestrebten Punktgewinn haben die Basler realisiert. Sie sind nun seit acht Spielen ungeschlagen. Und noch wichtiger: Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie das Tempo erhöhen kann, wenn es erforderlich ist. Es war beeindruckend, wie der FCB nach dem 1:2-Rückstand während fünf Minuten und bis zum Ausgleich Druck machte. Von 0 auf 100 quasi. Das galt auch für Stürmer Ricky van Wolfswinkel. Der Niederländer stand erstmals seit sechs Wochen wieder in der Startformation - und erzielte beide Tore für den FCB.

Quelle: sda