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FC Vaduz

FC Basel

FC Vaduz - FC Basel 0:0 (0:0)

Datum: 24.04.2016, 16:00 Uhr - Wettbewerb: Super League 2015/16 - 30. Runde

Stadion: Rheinpark (Vaduz) - Zuschauer: 5'543

Schiedsrichter: Stephan Klossner Schweiz

Gelbe Karte: 22. Iten (Foul). 62. Suchy (Foul).

FC Vaduz: Jehle; Stahel, Bühler, Grippo; Von Niederhäusern, Ciccone, Kukuruzovic, Borgmann (76. Gülen); Sadiku, Janjatovic (86. Avdijaj), Costanzo (90. Burgmeier).

FC Basel: Vaclik; Suchy, Xhaka, Safari (77. Hoegh); Steffen, Bjarnason, Zuffi, Fransson, Aliji (73. Callà); Embolo, Iten (82. Delgado).

Bemerkungen: Vaduz ohne Fekete, Untersee, Muntwiler und Schürpf (alle verletzt). Basel ohne Akanji, Degen, Janko, Lang, Samuel, Sporar (alle verletzt) und Traoré (krank). 65. Lattenschuss von Steffen.

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Ein Remis, das Basel nicht weh tut

Der FC Basel gab beim torlosen Remis in Vaduz Punkte ab, die er nicht vermissen wird. Er kann am kommenden Samstag aus eigener Kraft Meister werden.

Schon vor dem Anpfiff war klar, dass sich der FC Basel mindestens eine weitere Woche gedulden muss, bevor die Meisterfeier steigen kann. Womöglich taten sich die Basler deshalb im Rheinpark schwer, mit letzter Konsequenz an die Aufgabe heranzugehen. Es fehlte dem Leader, der trotz seines grossen Vorsprungs auf den Rest der Liga die Aufgaben der letzten Wochen fast alle mit Bravour bewältigt hatte, das Tempo, um den Gastgeber zu überraschen.

"Wir sind nicht so in die Gänge gekommen", stellte Urs Fischer nüchtern fest. Der Trainer vermisste die Spritzigkeit bei seinen Spielern: "Das kann es geben. Die Saison ist lang. Es kann vorkommen, dass es ein 0:0 gibt." Erstmals seit März 2014 und 37 Meisterschaftspartien blieb der FC Basel auswärts ohne Treffer. Die beste Möglichkeit auf ein Basler Tor hatte Renato Steffen, der in der 65. Minute, inmitten der besten Phase der Gäste, die Latte traf.

Der FC Vaduz leistete sehr gut Widerstand. Mit Laufbereitschaft und Solidarität stoppte er die Angriffe der Basler meistens ohne grössere Mühe. "Wir sind sehr kompakt gestanden und hatten eine oder zwei gute Aktionen in der Vorwärtsbewegung", sagte der Vaduzer Trainer Giorgio Contini. In der 55. Minute scheiterte Dejan Janjatovic alleine vor Goalie Tomas Vaclik, und nach einer Stunde hätte einer Intervention von Steffen gegen Nick von Niederhäusern zu einem Penalty führen können.

Auch so erreichten die Vaduzer Historisches. Sie gewannen nach elf Niederlagen erstmals einen Punkt gegen den FC Basel und verkürzten den Rückstand gegenüber Lugano auf einen Zähler. Für den FC Basel haben die Punktverluste kaum einen Einfluss. Er kann am kommenden Samstag daheim gegen Sion aus eigenen Kraft Meister werden. Bei einem Sieg in Vaduz hätte dafür schon ein Remis gereicht, nun braucht er einen Sieg.

Es gehe nun darum, sich gut zu regenerieren, meinte Fischer. "Wir werden uns auf den Match gegen Sion so vorbereiten, wie wir es immer tun." Dass die Meisterparty aufgeschoben wurde, dürfte mit Ausnahme der rund 2000 FCB-Fans im Rheinpark die wenigsten Basler gestört haben. Schliesslich feiern sich Meistertitel daheim am schönsten.

Quelle: sda