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Blick vom 30.07.2010
Huggel: Alles richtig
Kommentar
Andreas Böni Fussball-Chef
andreas.boeni@ringier.ch
Benjamin Huggel tritt aus der Nati zurück. Das ist richtig und nötig für den Neuaufbau Richtung EM 2012.
Der Basler Mittelfeldspieler ist 33 Jahre alt. Er spielte in den letzten zwei Jahren auf dem Zenit. Bei der WM war er schon drüber. Er brachte nicht mehr diese Präsenz, nicht mehr diese Torgefährlichkeit zustande wie in der Quali. Und vor allem: Die Kreativität ging ihm in den letzten Spielen völlig ab.
Was nicht alleine seine Schuld war. Auch Gökhan Inler, der Mann neben ihm, brachte spielerisch wenig bis gar nichts ein.
Deswegen wurde es Zeit, dass Huggel Platz für den technisch begabten Pirmin Schwegler von Eintracht Frankfurt macht. Es ist konsequent von Huggel, dass er sich auf den FC Basel konzentriert.
Wahrscheinlich hat er aber auch gespürt, dass Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld (trotz vieler warmer Worte in den letzten Wochen) ihm keine Stammplatz-Garantie geben wird. Die Angst, als Routinier auf der Bank zu landen, war mit Bestimmtheit auch da.
Benjamin Huggel hat in den letzten zwei Jahren bewiesen, dass er kein so schlechter Fussballer ist, wie es ihm viele nachsagten. Nun hat er gezeigt, dass er auch merkt, wann es Zeit für den Abgang ist.
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