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FC Lugano

FC Basel

FC Lugano - FC Basel 2:1 (0:0)

Datum: 01.07.2020, 18:15 Uhr - Wettbewerb: Super League 2019/20 - 27. Runde

Stadion: Cornaredo (Lugano) - Zuschauer: 1'000

Schiedsrichter: Lukas Fähndrich Schweiz

Tore: 73. Gerndt (Sabbatini) 1:0. 79. Holender (Lavanchy) 2:0. 90. Cabral (Vishi) 2:1.

Gelbe Karte: 26. Alderete (Foul). 44. Lovric (Foul). 67. Petretta (Foul). 80. Frei (Unsportlichkeit). 82. Stocker (Foul). 85. Cabral (Reklamieren). 85. Sabbatini. 89. Maric (Reklamieren). 94. Yao (Unsportlichkeit).

Rote Karte: 88. Alderete (Unsportlichkeit).

FC Lugano: Baumann; Kecskes, Maric, Daprelà; Lavanchy, Lovric (46. Guidotti), Covilo, Sabbatini, Yao; Bottani (46. Gerndt), Janga (59. Holender).

FC Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Alderete, Riveros (81. Ramires); Campo, Xhaka (81. Vishi), Frei, Petretta (81. Van der Werff); Cabral, Ademi (63. Stocker).

Bemerkungen: Lugano ohne Custodio, Obexer und Rodriguez (alle verletzt), Basel ohne Zuffi, Van Wolfswinkel und Pululu (alle verletzt). Spiel ursprünglich am 22.03.2020 angesetzt, wegen der Corona-Pause verschoben.

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Jacobaccis Joker stechen

Die beiden Siege der letzten Woche waren beim FC Basel offenbar nur ein Strohfeuer. Im Auswärtsspiel gegen Lugano enttäuscht der FCB auf der ganzen Linie und verliert verdient 1:2.

Zwei Weitschüsse von Samuele Campo waren Dokument der Harmlosigkeit des FC Basel. In der 53. Minute schoss der Mittelfeldspieler knapp daneben, in der 86. Minute flog ein Freistoss von ihm aus grosser Distanz über das Tor. Mehr kam vom FCB offensiv nicht, bis Stürmer Arthur Cabral in der 90. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2 gelang. Für ein erfolgreiches Aufbäumen reichte danach die Zeit aber nicht mehr.

Weil die Basler vorne ohne Ideen und Qualität waren und hinten teilweise so schlecht verteidigten wie in den Spielen zuvor, stand am Ende die zweite Niederlage im vierten Spiel seit dem Wiederbeginn und die fünfte Pleite im neunten Spiel seit der Winterpause. Beim ersten Tessiner Treffer wurde Taulant Xhaka von Alexander Gerndt überlaufen, und beim 2:0 Luganos stand Filip Holender nach der Flanke von Numa Lavanchy fünf Meter vor dem Tor ganz frei.

Bei diesem zweiten Gegentreffer waren die Basler in Unterzahl, weil Captain Xhaka verletzt ausgeschieden und noch nicht ersetzt war. Routinier Fabian Frei und Verteidiger Silvan Widmer, der zu weit weg von Holender stand, monierten dies unverhohlen bei Trainer Marcel Koller. Weshalb der Zürcher Coach sein Team mehrere Minuten zu zehnt spielen liess, hatte im Basler Ensemble offenbar für grössere Verwirrung und Nervosität gesorgt.

Während Koller mit den Wechseln zu lange wartete, machte Luganos Maurizio Jacobacci alles richtig. Seine Joker Gerndt und Holender schossen sein Team zum Sieg. Ein Sieg, der schon fast eine historische Note hat. Es ist fast 20 Jahre her, dass Lugano letztmals ein Heimspiel gegen Basel gewann.

Quelle: sda