Presseschau

Basler Zeitung vom 04.02.2019

Der Pechvogel

Arlind Ajeti und der FC-Basel-Fluch

Für Arlind Ajeti sind die Spiele gegen Bruder Albian und seinen ehemaligen Verein aus Basel jedes Mal besonders, natürlich sind sie das. In Basel ist er aufgewachsen, beim FCB hat er mehr als zehn Jahre verbracht. Aber nach den letzten beiden Begegnungen mit seinem ehemaligen Club ist der 25-jährige Innenverteidiger vermutlich ganz froh, dass er erst im April wieder auf den FC Basel treffen wird. Im Oktober endete die erste Partie gegen die Basler nach seiner Rückkehr in die Super League bereits nach 45 Minuten: Ajeti hatte sich ausgerechnet in einem Laufduell mit Bruder Albian an der Schulter verletzt und musste in der Halbzeit ausgewechselt werden. Am Ende eines ernüchternden Nachmittags stand er neben seinem Bruder in den Katakomben des Stadions, die Schulter schmerzte, und GC hatte mit 1:3 klar gegen den FCB verloren.

Gestern nun die zweite Partie gegen den Verein, für den er insgesamt 52 Spiele bestritten hat. Und wieder war es ein Tag, den Arlind Ajeti nicht so schnell vergessen wird: Zwar stand er in der Starformation der Zürcher, während Albian bei den Baslern zuerst nur auf der Ersatzbank sass. Doch dieses Mal war Arlind Ajetis Arbeitstag bereits nach 26 Spielminuten beendet. In der 3. Minute foulte er Luca Zuffi, 23 Minuten später verhinderte er einen Angriff von Kevin Bua, und Schiedsrichter Klossner zeigte, durchaus vertretbar, die Gelb-Rote Karte. Es war Ajetis erster Platzverweis in der Super League – und der zweite Auftritt zum Vergessen gegen den FC Basel und seinen Bruder. tip


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