Presseschau

Basler Zeitung vom 12.02.2019

Rotblau weltweit

Deutschland

Es gibt Wochenenden voller Basler Erfolgsmeldungen aus der Bundesliga. Und es gibt Wochenenden wie das vergangene, an denen kein einziger Spieler mit rotblauer Vergangenheit einen Sieg feiern konnte. Grund zum Jubeln hatte immerhin Renato Steffen: Der Flügelangreifer erzielte für den VFL Wolfsburg im Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg (3:3) in der 75. Minute das Tor zur 3:2-Führung der Gäste und verzeichnete damit seinen dritten Treffer der laufenden Saison.

Auch beim Schlusspfiff gejubelt wurde immerhin eine Liga tiefer: Dort gewann der 1. FC Union Berlin mit Trainer Urs Fischer nämlich sein Heimspiel gegen den SV Sandhausen mit 2:0 und schob sich in der Tabelle auf den dritten Platz zurück, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigt.

Holland

Nicht viel zu jubeln hat in letzter Zeit Daniel Hoegh, der sich mit dem SC Heerenveen mitten im Abstiegskampf befindet. Aus den vergangenen sechs Ligaspielen gab es nur noch drei Remis, davon das letzte am Samstag zu Hause gegen Zwolle (1:1). Hoegh spielte wie fast immer durch, allerdings nicht mehr als Captain. Das letzte Mal trug er die Binde am 8. Dezember, als Heerenveen bei Willem II 5:1 gewann – es war der bislang letzte Vollerfolg. In der Tabelle steht der Däne mit seiner Mannschaft nun auf dem 15. Platz.

Italien

Im Vergleich dazu hat Felipe Caicedo einen Lauf: Der Angreifer durfte am Donnerstag gegen Empoli von Beginn an ran, wurde kurz vor der Pause im Strafraum gelegt und verwertete den Elfmeter, der für Lazio Rom letztlich den 1:0-Sieg bedeutete. Er hat damit eine kleine Serie gestartet, war er doch schon in der Partie zuvor Torschütze gewesen, worauf Lazio bei Frosinone ebenfalls mit 1:0 gewann. Noch keine Serie ist hingegen für Dimitri Oberlin in Sicht, der bei Empoli noch auf der Bank sass, als Caicedo traf. In der 51. Minute eingewechselt, vermochte er am Spielstand nichts mehr zu ändern.

Rumänien

Besser läuft es da Naser Aliji bei Dinamo Bukarest, wenn auch nach einiger Anlaufzeit: Anfang November als vereinsloser Spieler verpflichtet, war ihm bis zur Winterpause ein Platz auf der Tribüne sicher gewesen. Mit dem Start der Rückrunde hat sich das verändert: Aliji gehörte in beiden Partien als Linksverteidiger zur Startformation, spielte jeweils durch – und ging beide Male mit Dinamo als Sieger vom Platz. In der Liga waren dem Club aus der Hauptstadt zuvor in der ganzen Saison keine zwei Vollerfolge hintereinander gelungen.

Schottland

Ein anderer Spieler, der beim FC Basel nie richtig Fuss zu fassen vermochte, ist Genséric Kusunga. Ganz anders ist der Status des inzwischen 30-Jährigen beim FC Dundee, dem Tabellen-Vorletzten in der obersten schottischen Liga. Bislang kam er in 15 Ligapartien als Innenverteidiger zum Einsatz, zuletzt spielte er viermal durch. So auch beim 2:2 gegen Kilmarnock. olg


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