Presseschau

Basler Zeitung vom 18.03.2019

Kevin Mbabu: «Wir wollen den Basler Punkterekord brechen»

Aus dem Bauch

86 Zähler sind in Reichweite – und längst in den Berner Köpfen
Basel. In der zweiten Saison unter dem letzten Basler Meistertrainer Urs Fischer hat der FCB zwei Rekorde gebrochen: 92 Tore hatte zuvor noch keine Schweizer Clubmannschaft erzielt. Und im letzten Spiel, bei einem 4:1-Sieg gegen den FC St. Gallen, überboten die Basler zudem den Punkterekord aus der Saison 2003/04 um einen Zähler. Seither steht die Marke bei 86 Punkten. Knapp zwei Jahre ist das her – und bereits jetzt scheint es, als könnte die Zahl von den Young Boys in den Status der Wertlosigkeit verdrängt werden.

Der Meister steht nach dem 2:2 in Basel in der 25. Runde bei 66 Zählern und zum Torerekord fehlen den Bernern 25 Treffer. Das scheint in elf Spielen kein Ding der Unmöglichkeit für die offensiv stärkste Schweizer Mannschaft. Und für den Abwehrspieler Kevin Mbabu sind die Rekordmarken gar ein Grund, warum die Lust auch beim grossen Vorsprung nicht vergeht.

BaZ:

YB liegt 21 Punkte vor dem FCB. Wie schwer ist es, die Motivation hochzuhalten?

Kevin Mbabu: Wenn wir keine Motivation hätten, wären wir nicht hier. Es ist immer eine grosse Herausforderung, hier in Basel zu spielen. Auf genau diese Affichen warten wir. Ausserdem wollen wir den Basler Punkterekord brechen.

Sie denken nach 25 Runden schon an den Rekord von 86 Punkten aus der letzten Basler Meistersaison 2016/17?

Ja, seit einer kleinen Weile schon. Und wir denken, dass wir es schaffen können.

20 Punkte fehlen den Young Boys noch, 33 sind noch zu vergeben. Der Rekord scheint jetzt schon in Reichweite

Naja, wir haben noch nicht die gleiche Dynamik erreicht wie in der Vorrunde und sind etwas auf der Suche nach unserem Spiel. Viele Partien haben wir zuletzt etwas umständlich gestaltet. Deswegen müssen wir jetzt zurückfinden zu alter Stärke, wenn wir diesen Rekord der Basler wirklich brechen wollen.

Welche Qualitäten hat YB, damit Sie dieses Ziel erreichen?

Physisch sind wir deutlich besser als alle anderen Mannschaften in der Super League. In der Transitionsphase zwischen Defensive und Offensive sind wir zudem sehr schnell. Es ist selten, dass ein Gegner während eines ganzen Spiels unseren Rhythmus mitgehen kann.

Und warum hat es heute nicht wie zuletzt für ein siegbringendes Tor in der Nachspielzeit gereicht?

Es war diesmal einfach schwierig, wir haben heute schlicht und einfach gegen eine gute Basler Mannschaft gespielt. saw


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