Presseschau

Basler Zeitung vom 30.03.2019

Von rot bis blau

Der Verletzte

Aktuell ist Kevin Bua der einzige Verletzte im Profikader. Der Flügelangreifer musste sich Anfang März einer Arthroskopie im rechten Kniegelenk unterziehen – dies, nachdem er im Cup-Viertelfinalspiel gegen Sion (4:2 nach Verlängerung) sich verletzte und ausgewechselt werden musste. Inzwischen trainiert Bua sowohl im Kraftraum wie auch mit Laufeinheiten. FCB-Trainer Marcel Koller wagt allerdings keine Prognose, wenn es darum geht, ab wann er wieder mit dem Romand rechnen kann. Der Trainer sagt schwammig: «Er ist gut unterwegs. Wir hoffen, dass es nicht mehr allzu lange dauert.»

Die Nationalspieler

Neun Basler Profis waren in den vergangenen Tagen mit der Nationalmannschaft unterwegs, fünf davon im Rahmen der EM-Qualifikation: Marek Suchy mit Tschechien (90 Minuten im Test gegen Brasilien, beim 0:5 gegen England Ersatz), Albian Ajeti (zwei Einsätze und ein Assist) und Jonas Omlin (ohne Einsatz) mit der Schweizer A-Auswahl, Taulant Xhaka mit Albanien (90 Minuten beim 0:2 gegen die Türkei, 67 Minuten beim 3:0 in Andorra) und Edon Zhegrova mit Kosovo (beim Test gegen Dänemark und beim 1:1 gegen Bulgarien jeweils eingewechselt). Am erfolgreichsten waren die Schweizer U21-Spieler in Reihen der Basler: Eray Cömert war bei den Siegen gegen Kroatien (4:1) und Italien (3:0) Captain und erzielte in der zweiten Partie einen Elfmeter-Treffer, Yves Kaiser durfte gegen Italien von der 70. Minute an spielen. Für die Schweizer U19 war Noah Okafor in der EM-Qualifikation unterwegs. Er kam bei den Niederlagen gegen Israel (0:3) und Frankreich (2:3) zum Einsatz, blieb danach beim 0:0 gegen Polen auf der Bank. Konstantinos Dimitriou war mit der griechischen U21-Equipe unterwegs.

Der Gegner

Marcel Koller findet, dass es der FC Luzern unter Thomas Häberli besser versteht, die Qualitäten seiner Spieler zu nutzen als noch zuvor unter René Weiler. «Der FCL schaltet klar schneller als vorher bei Balleroberung in die Offensive um, wo man über Speed, Wucht und auch die Fähigkeit besitzt, den Ball zu halten», nennt der FCB-Trainer die auffälligste Stärke des morgigen Gegners.


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