Presseschau

Basler Zeitung vom 02.07.2019

Wer Rot sieht, zahlt!

Rotblauer Sparfuchs

Fussballer auf Stufe Profi sollen Vorbilder sein. Vor allem, was das Verhalten auf dem Platz betrifft. Dass es dabei ab und an zu einer Gelben oder auch Roten Karte führen kann, liegt in der Natur dieses Sports. Doch diese Disziplinlosigkeiten haben ihren Preis. Wer in der Super League etwa vom Platz gestellt wird, bezahlt 400 Franken. In der Regel begleicht der Verein diese Rechnung. Das könnte sich aber schon bald ändern, wenn der FCB die Ausgabenseite minimieren möchte. Die einfachste Lösung wäre, die betroffenen Spieler selbst zur Kasse zu bitten. Allein mit den Ausschlüssen in der Saison 2018/19 von Campo, Zambrano, Cömert, Xhaka und Balanta hätte Rotblau zuletzt 2000 Franken eingespart. Noch mehr Sparpotenzial bieten die Gelben Karten, die pro Verwarnung mehr immer teurer werden. Die erste Gelbe etwa kostet 100, die vierte bereits 400 oder die zehnte stattliche 1160 Franken. Da würde mit Bestimmtheit ein ziemlich schöner Batzen zusammenkommen – respektive nicht ausgegeben werden müssen. (dw)

Eingesparter Betrag: 7880.00 Fr.

Zwischentotal der BaZ-Tipps: 199428.16 Fr.

Im laufenden Geschäftsjahr will der FC Basel die Kosten um 21Millionen Franken senken. Ein Anfang ist mit dem Abschied von Marek Suchy und Marco Streller sowie dem neuen Doppelmandat für Sportchefscout Ruedi Zbinden bereits gemacht. Die BaZ hilft bis zum Saisonstart mit mehr oder weniger ernst gemeinten Tipps mit, damit die rotblaue Rechnung am Ende aufgeht.


www.baz.ch

Zurück