Presseschau

bz Basel vom 31.10.2026

FCB-Nachrichten

Personal I Seit Donnerstag trainiert Asane Sow nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder mit, und da Kazeem Olaigbe für den Lugano-Match (Sonntag, 16.30 Uhr) gelbgesperrt ist und Aaron Malouda verletzt fehlt, ist Slavisa Jokanovic froh über Sows Rückkehr. Und er bestätigt, dass der Shootingstar der ersten Saisonphase im Kader stehen wird. «Mit seiner Energie und seinem Speed kann er uns eine grosse Hilfe sein», sagt der FCB-Trainer. Offen lässt er, wie lange Sow, der vier Tore und acht Skorerpunkte summiert, bereits wieder mittun kann: «Wir müssen vorsichtig sein.» (cok)

Salvi fällt aus, Renato sitzt auf der Bank

Personal II Ausfallen wird in Lugano Torhüter Mirko Salvi, der wie Jean Doucoure an Adduktorenbeschwerden laboriert. Da Bennett Hoch schon längere Zeit ausfällt, wird Renato Widmer D'Autilia zweiter Goalie in Lugano sein. Der 18-jährige gebürtige Brasilianer mit italienischem Pass, kurz Renato genannt, sass aufgrund der Verletzungsausfälle von Jonas Omlin bereits siebenmal in der Super League auf der Reservebank und hat in der Promotion League zuletzt in drei Partien Praxis gesammelt. Weiter im Aufbau befinden sich Kaio Eduardo und Gabriel Sigua. Eine Gelbsperre bei der nächsten Verwarnung drohen Xherdan Shaqiri sowie Victory Akpe. (cok)

Trainer weiss nichts von Silenzio stampa

Schweigen Gesprächstermine oder Interviews mit Spielern des FC Basel gab es in dieser Woche keine. Die Spieler sollten sich auf die Vorbereitung des Spiels am Sonntag in Lugano konzentrieren, hiess es zu Wochenbeginn vonseiten des FC Basel. Trainer Slavisa Jokanovic gab am Freitag zu verstehen, davon nichts zu wissen. Mediensprecher Simon Walter bestätigte, dass die Initiative von der Kommunikationsabteilung in Absprache mit den Spielern ausgegangen sei. (cok)

Jokanovic, Djokovic und die Studenten

Geständnis Nein, sagt Slavisa Jokanovic, mit Tennis könne er nicht viel anfangen. Für seinen Landsmann Novak Djokovic findet der FCB-Trainer dennoch nur lobende Worte: «Er ist Serbiens grösster Sportler aller Zeiten. Einer mit Prinzipien.» In der St. Jakobshalle war Jokanovic nicht, er hat Djokovics Ausscheiden bei den Swiss Indoors am Donnerstag aber vor dem Fernsehbildschirm mitverfolgt. Gab Jokanovic bei seiner Vorstellung in Basel vor vier Wochen noch zu verstehen, dass er nicht gross über Politik reden wolle, insbesondere über sein Engagement bei Dinamo Moskau kurz nach Kriegsausbruch, so nahm er am Freitag auf Nachfrage Stellung zu den jüngsten Wahlen in Serbien: «Ich gratuliere den Studenten zu ihrem Sieg, und ich hoffe, dass sie mein Land in die richtige Richtung führen werden.» (cok)

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